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11.1.21

Corona-Winter

Eigentlich ist es eine Zeit, um depressiv zu werden. Es wird zeitig dunkel und man kann nix mehr unternehmen, als den Abend auf der Couch zu liegen. Im November und Dezember habe ich es mit so vielen Laufkilometern kompensiert, wie noch nie in diesen Monaten.

 Jetzt liegt seit langem im Thüringer Wald und sogar hier im Vorland Schnee. 50 km habe ich in der vergangen Woche auf den Langläufern gestanden.

 Auch der Lauf mit den Spikes von Icebug auf den Ilmenauer Kickelhahn war ein Traum. Das hilft gegen Tristesse.

 Schade für alle, die mit dem Winter ihr Geld mit den Touristen verdienen müssten.

31.3.20

Laufen in Zeit der Corona

Da ich meinen Blog eigentlich nur noch mit Wettkampferinnerungen fülle, ist es in diesem Frühjahr leer geworden.  Nachdem der geplante Hamburg-Marathon und der Rennsteiglauf abgesagt wurden, mutiere ich zum noch reineren Genußläufer. Ohne schlechtes Gewissen lasse ich mich nun durch Arbeiten an Haus und Garten vom Laufen abhalten.

Lieblingsstelle meiner längeren Läufe
Erstaunlich ist jedoch, wie viele Läufer, denen man eine lange Laufabstinenz ansieht, nun bei ungemütlichem Wetter unterwegs sind. Man erkennt sie an den schlurfenden Schritte, fast altertümlichen Laufsachen oder den viel zu dicken Jacken. Es ist wie in den ersten beiden Januarwochen, wenn viele ihre guten Vorsätze verfolgen.

Laufziel Schloss Molsdorf
Wahrscheinlich wird der Laufboom aber ebenso schnell abflauen, wenn wieder mehr Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten verfügbar sind. Doch vielleicht erleben auch die verbleibenden Volksläufe in diesem Jahr neue Teilnehmerrekorde.

5.5.14

Über den Wolken


  


 Dabei stehe ich gar nich so auf Warsteiner



Eisenbahn - der Abzweig in Erfurt nach Nordhausen

Das Büro von oben
Laufrevier Steiger

...und der Papst war auch schon da!

Petersberg
wieder unten

9.12.13

Ich lebe gefährlich!

Vielleicht minimiert es das Risiko, dass ich in diesem Jahr erst vergangenes Wochenende die 2000 km überschritten habe. Da hat der lange Winter einiges durcheinander gebracht, denn die Kilometer fehlen im ersten Halbjahr. Allerdings sind die geringen Zahlen bei 37 Jahren wohl unterhalb der statistischen Relevanz. Das Radfahren sicherer als Laufen sein soll, widerspricht zudem der allgemeinen Lebenserfahrung.

Todesfälle im Sport in Deutschland bis 2009
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista.

9.5.12

Vorfreude, schönste Freude

So wird es uns am Sonnabend gehen:


Hhier gibt es den Text zum Selbersingen:

Rennsteiglied
Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land,
den Beutel auf dem Rücken, die Klampfe in der Hand.
Ich bin ein lustger Wandersmann, so völlig unbeschwert,
mein Lied erklingt durch Busch und Tann, das jeder gerne hört.

Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen
Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt, habe ich verlangen,
Thüringer Wald nur nach Dir.

Durch Buchen, Fichten, Tannen so schreit ich in den Tag,
begegne vielen Freunden, sie sind von meinem Schlag.
Ich jodle lustig in das Tal, das Echo bringt's zurück.
Den Rennsteig gibt's ja nur einmal und nur ein Wanderglück.

Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen
Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt, habe ich verlangen,
Thüringer Wald nur nach Dir. An silber klaren

Bächen sich manches Mühlrad dreht,
da rast ich wenn die Sonne so glutrot untergeht.
Ich bleib, so lang es mir gefällt und ruf es allen zu:
Am schönsten Plätzchen dieser Welt, da find ich meine Ruh.

Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen
Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt, habe ich verlangen,
Thüringer Wald nur nach Dir

Bei Kati gibt es auch das Rennsteiglauflied. Und wer noch mehr will, kann sich in Schnepfenthal, was ca. 30 km östlich von Eisenach liegt eine Ausstellung zum Thema anschauen oder in der  MDR-Mediathek etwas über die Geschichte des Laufes lernen.

Und nun noch das Original-Rennsteiglied - ach ist das schön

1.5.12

Wandern statt streaken

Ich habe den ganzen April meinen Streak durchgehalten. Die letzten zwei Wochen war es einfacher. Der Körper hatte sich daran gewöhnt und vermisste nicht mehr lauffreie Regenerationstage. Allerdings macht es mir nicht richtig Spaß, in jeden Tag wenigstens 20 Minuten Laufzeit hineinzupressen. Ich genieße auch gern  lauffreie Tage.
Den ersten lauffreien Tag nach über 30 Lauftagen ging es heute 18 km zum Rennsteig wandern. Dabei passierten wir die Strecken von zwei Thüringer Langstreckenläufen.



Wer weiß, wo die beiden Fotos entstanden sind, darf mir ein Getränk ausgeben, das gern unter diesem Baum getrunken wird. Diese Sehenswürdigkeit habe ich beim Ultra immer übersehen - bedauerlich.




Schön war auch das Schild, das auf Einschränkungen des Speisenangebots in  Kurtis Baude hinwies.


23.12.11

Frohe Weihnachten

Zu dem Fest kann es ruhig etwas kitschig sein. Hier des Song des Märchens meiner Kindheit in tschechischer Originalsprache.



Und hier noch mal etwas anders:





Wer kennt es nicht? Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest.



18.12.11

Skispringen in Lauscha

Schon letztes Jahr hatte ich einen Gutschein für das "Skispringen für Jedermann" in Lauscha im Thüringer Wald geschenkt bekommen. So richtig wußte ich nicht, was ich davon halten soll. Die Schanzen im veschneiten Lauscha sehen gewaltig aus. Aber es wird ja wohl auch kleine geben.



Was soll es, schließlich fahre ich seit vielen Jahren Ski, wenn auch nicht über Schanzen. Doch zuerst gab es mal Kaffee und eine theoretische Einweisung und anschließend ein Stündchen Übungen für Anlauf, Absprung und Landung.


Dann klemmten wir uns in den Sprunganzüge hinein. Die Sprungski mit 2,30 m und ohne Stahlkanten sind aber schon etwas anderes als Abfahrtski. Mit ihnen war es schon ein Problem den Miniaufsprunkhang der 10-Meter-Schanze hinunterzufahren.

Als es ging, durften wir über die ca. 20 cm hohe Schanze springen. Nach einigen Versuchen war es schnell für mich zu Ende. Etwas unkonzentriert überschlug ich mich beim Aufsprung und ehe ich mich wieder richtig gesammelt hatte, war das Skispringen schon zu Ende.


Ein Shirt und eine Urkunde gab es noch zum Schluss. Auf meiner stand entgegen allen Befürchtungen nicht "Eddy the eagle". Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht und da die Einnahmen der Kinderarbeit des Vereins zu Gute kommen, sollte man sich auch nicht über die 99 Euro beklagen, zumal sich 5 Betreuer um die kleine Gruppe kümmerten.

Mit etwas schweren Knochen war ich dann heute laufen. Schnee gibt es hier unten in Arnstadt noch nicht. Aber schon einige Meter höher in den Reinsbergen hat man einen Hauch von Winter.

17.8.11

Bin ich Goethe?

Ich gebe zu, ich bin etwas eitel. Im Feuilleton der FAZ fand sich ein Artikel, der berichtete, wie man im Internet seinen Schreibstil mit dem bekannter Schriftsteller vergleichen kann. Sofort stellte ich mir die Frage, ob ich, was ich schon lange vermutete, ein noch unentdeckter Goethe bin.
Beim googlen stieß ich gleich auf mehre Seiten, die mich mittels Stilanalyse dazu erklären könnten. Als Text wählte ich den Bericht aus meinem Blog zum Thüringenultra aus. Das Thema schien mir eines neuen Goethes würdig.
Die FAZ-Seite klärt mich schnell auf: Ich schreibe wie Friedericke Mayröcker! Das ist ja toll, nur leider habe ich noch nie etwas von ihr gehört. Wikipedia gibt Auskunft  und lehrt mich gleich ein neues Wort "karenzieren". Kann man als neuer Goethe bestimmt mal gebrauchen.
Vielleicht erklärt mich aber eine der anderen Seiten gleich zum Goethe. Bei Scribando benutze ich natürlich die erweiterte Beta-Version, die erkennt, dass ich wie Daniel Glattauer schreibe. Schon wieder ein österreichischer Schriftsteller, den ich nicht kenne. Immerhin war er schon mal für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Auf der Seite mit dem schönen Titel "Ich schreibe wie..." erfolgt der dritte Versuch. Von Frank Schätzing habe ich nicht nur schon etwas gehört, ich habe auch sein Buch "Der Schwarm" gelesen. Mit diesem teils spannenden teils langatmigen Schinken hat er wahrscheinlich mehr Geld als die anderen beiden zusammen verdient, aber Goethe ist er auch nicht.
Das Ergebnis war doch ernüchternd - ich bin wohl schreibstilmäßig eine mehrfach gespaltene Persönlichkeit.

Ach so und dieser Text ist übrigens geschrieben wie von Charles Dickens. Den kenne ich auch.

29.3.11

Manche Läufe sind fast peinlich

Über fast 30 km wurde das Bratwurstfeuer vom Bratwurstmuseum in Holzhausen zur Eröffnung der Bratwurstsaison auf den Domplatz in Erfurt getragen. Dort marschierten wir mit Blaskapelle ein. Zum Glück bauchte ich mich nicht so kleiden wie die Herren in gelbgrün auf dem Bild.


Allerdings wurde beim Lauf selbst kein Bier sondern Wasser aus der Drei-Brunnen-Quelle getrunken.

28.11.10

Schnee

Irgendwie gibt es bei mir jedes Jahr ein Post vom ersten Schnee. Dieses Jahr sind die Bilder etwas Besonderes.Sie stammen aus Bad Blankenburg, wo die Mitgliederversammlung des Rennsteiglaufvereins stattfand. Neben dem offiziellen Vereinsgedöns war es eine schöne Gelegenheit, Lauffreunde zu treffen. Bei der Vereinsmeisterschaft durch das frisch verschneite Schwarzatal joggte ich hustenbedingt nur locker mit und fotografierte ein bißchen. Noch mehr der teilweise leider etwas verwackelten Bilder gibt es hier.

In Oberhof gab es auch schon richtige viel Schnee, so dass das private Skiopening auch noch an diesem Wochenende stattfand.

21.11.10

Laufrätsel im November

Man muß nicht immer laufen, sondern kann auch mal spazieren gehen und den Hexenwald im November genießen. Nebenbei sucht man noch einen Geocache.


Im Wald stehen auch verschiedene Schutzhütten rum, von denen man einen schönen Ausblick haben könnte.


Die Hütte unten könnten auch Läufer kennen. Hier führt einer der größten Läufe seiner Art vorbei. Wer den Lauf weiß, darf mir zu Belohnung ein Bier ausgeben.


Lichtet sich der Nebel im Kopf immer noch nicht? Hinter diesem Link findet sich als weiterer Hinweis eine Markierung des Laufes - die Geocacher nennen so was Spoiler.

13.11.10

Geocaching

Vor vielen Jahren habe ich Orientierungslauf als Studentensport betrieben.  Das hat mir viel Spaß gemacht. Da man dafür spezielle Karten der Gegend und damit irgendwie einen Verein braucht, ist von dieser Sportart das Laufen übrig geblieben. Als ich neulich so ein abgebildetes GPS-Gerät geliehen bekam,war der Grundstein gelegt, es mit Geocaching zu versuchen. Zur Erklärung - Irgendwer hat bei Geocaching einen Schatz (Cache) versteckt, der meist eine Filmdose oder eine Tupperdose mit Logbuch und Tauschgegenständen ist. Auf den einschlägigen Seiten wie http://www.geocaching.com/ sind die Caches mit Koordinaten und Hinweisen verzeichnet. Oft gibt es auch noch ein paar touristische Erläuterungen dazu. Mit dem GPS-Teil findet man die Koordinaten und sucht dort nach dem Versteck. Im Gegensatz zum Orientierungslauf ist nicht das Finden der richtigen Postion sondern die Nahsuche das größte Problem. Entsprechend scheinen auch die meisten Caches nur wenige hundert Meter von Parkgelegenheiten entfernt zu liegen. Dennoch findet man neue reizvolle Plätze.
Die erhoffte Kombination mit Laufen wird es wohl weniger geben, auch weil das GPS-Teil eher unhandlich ist und ich die Karte ohne Brille kaum nutzen kann. Spaß macht es trotzdem. Als Einstieg hat mir das unterhaltsame Buch von Bernhard Hoëcker: Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Geocaching zurück zur Natur gedient.

16.3.10

Nacktsport

Nein, ich habe kein neues Hobby. Auch  im Urlaub an der Ostsee erschien mir Nacktlaufen am FKK-Strand aus technischen und ästhetischen Gründen nie als sinnvolle Option. Der entsprechende Artikel in Wikipedia erweckt jedoch den Eindruck, dass ich da wohl verklemmt bin, sollen doch Nacktsportler und -wanderer von überwiegend neutralen bis wohlwollenden Reaktionen bei Begegnungen mit Bekleideten berichten. Wahrscheinlich könnte man meine Verlegenheit auch so interpretieren, wenn mir überraschend ein unbekleideter Läufer begegnen sollte. Interessant ist auch die berechtigte Frage auf der Diskussionsseite, ob man beim echten Nacktsport auf das Tragen von Schuhen verzichten sollte.
Übrigens hat Frau Schmitt in ihrem Blog auch einen unterhaltsamen Artikel zum Thema geschrieben.

Warum ich das schreibe? Weil sich doch wirklich Leute beschwert haben, dass auf meinem  Blog nichts mehr los wäre. Aber soll ich von eher öden Aufbauläufen im immer noch nicht kommenden Frühling berichten? Dann berichte ich doch lieber von Zufallsfunden in Wikipedia.

5.10.09

Es geht um die Wust: Die Bratwurstiade

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Wenn ich mal einen Nichtläufer mit zu einer Laufveranstaltung schleppe, ist er immer ganz verwundert, was da passiert. Ähnlich ging es mir, als es mich zur Bratwurstiade nach Holzhausen verschlug.


Neben lustigen Wettkämpfen an diesem Wochenenden kann man dort immer das "Deutsche Bratwurstmuseum" besuchen sowie die längste Bratwurstbank der Welt, die größte begehbare Bratwurst (wahrscheinlich des Universums) und diverse weitere Bratwursplastiken bewundern.


Was ich vor einigen Jahren für eine eher peinliche Idee hielt, hat inzwischen einen Thüringer Marketingpreis gewonnen. Dabei ist Holzhausen am Fuße der Wachsenburg auch ohne Wurst ganz hübsch.

8.6.09

Fichtelbergbahn

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Man muß ja nicht nur laufen. Einem Freund hatten wir zum Fünzigsten eine Lokmitfahrt auf der Fichtelbergbahn geschenkt. Da war ich dann als Fahrgast dabei und habe einige Bildchen gemacht.





Nur als früh um 6 Uhr die Morgensonne die Berge beschien, bedauerte ich, keine Laufschuhe dabei zu haben. Da mußte ich halt weiter schlafen....

6.3.09

Mehr als Laufen

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Irgendwie nerven mich inzwischen die Skibilder ganz oben im Blog. Laufbilder und-berichte gibt es noch nicht. Nebel und Nieselregen verlocken auch nicht zu Trainingsbildern. Also gibt es ein Abschiedsfoto von einem treuen Gefährten der letzten Jahre. Weil die Exporthändler nur 1500 € boten, geht er staatlich gefördert in den Schredder. Da ich dem Verschrotter weitere 300 € aus dem Kreuz leiern konnte, hat es sich gelohnt. Übrigens gibt es einen interessanten Blog dazu. Auf den bin ich durch Kylies Seite gestoßen.


Dann noch ein schönes Bild. Bei aller Nichtbeachtung hat sich dieser Blütenreichtum in unserer Küche entwickelt. Natürlich habe ich keine Ahnung wie die Pflanze heißt.
Lizzy hat schon geholfen und den Namen Amaryllis genannt. Danke dir.