Gemeinsam mit meinem Nachbarn nutzte ich dieses „Schnäppchen-Angebot“, um bei strahlendem Sonnenschein und überraschend gutem Schnee noch nach Frühlingsbeginn Ski zu fahren.
Am Mittwoch war der Winter standesgemäß zur Winterlaufserie fast wieder zurück. Glücklicherweise verzichtete er darauf, ohnmächtig Schauer körnigen Eises zu senden.
Wie schon bei den vorangegangenen Läufen traf ich Matthias, der in etwa das gleiche Tempo läuft wie ich. Unser vager Plan für den Stundenlauf: die 490-Meter-Runde in 2:45 Minuten zu absolvieren. Während sich die ersten Runden noch zu schnell anfühlten, gewöhnte sich mein Körper bald an den Rhythmus. Wie ich später feststellte, gelang mir das Tempo mit nur minimalen Abweichungen.
Da die Uhr am Start rückwärts lief, wurde die Zeitberechnung unterwegs allerdings zu einer kleinen mentalen Herausforderung. Nach sieben Kilometern musste Matthias abreißen lassen. Die letzte Runde konnte ich fast schon gemütlich auslaufen, da Restmeter nicht mehr gewertet wurden. Punktlandung: Bei der Schlusssirene standen genau 11 Kilometer auf meiner Uhr – das bedeutete Platz 37 von 59 Männern und einen 2. Platz von 4 in meiner Altersklasse.




