17. Juni 2018

Einmal schnell, einmal lang

Stundenläufe sind altmodisch - keine Party, keine spektakulären Hindernisse - einfach nur eine Stunde auf der Tartanbahn so schnell laufen, wie es geht. Es ging bei optimalen 15° eigentlich genauso wie im Vorjahr. Nur die ersten beiden Kilometer lief ich mit 4:32 etwas langsamer, dann immer um die 4:38 und den letzten Kilometer 4:22.


Das waren dann zum Schluss 12,81 Kilometer und der Sieg in der Altersklasse von immerhin 4 Läufern. Interessant finde ich die Gesamtübersicht meiner Stundenläufe:

2018 (57 Jahre) 12.810 m
2017 (56 Jahre) 12.859 m
2014 (53 Jahre) 13.227 m
2009 (48 Jahre) 13.490 m
2008 (47 Jahre) 13.315 m

Zwei Tage später stand ich 22.00 Uhr beim Apfelstädter Nachtlauf am Start. Dabei hatte ich wieder nicht den Plan, die volle Zeit auszunutzen und bis 8.00 am Morgen zu laufen. 35 Kilometer waren geplant, angemeldet hatte ich mich, als die Tagestemperaturen um die 30° lagen.


Am Tag nach der Anmeldung kam eine Geburtstagseinladung. Vielleicht sind 2 Bratwürste und ein Bier doch nicht die optimale Laufvorbereitung, aber auf der 1,75 Kilometer-Runde gibt es ja Gelegenheiten für den Boxenstopp. Abgesehen davon war der Lauf in die Nacht wie immer ein ganz besonderes Erlebnis. Irgendwann muß ich da noch mal bis zum Frühstück laufen.

1 Kommentar:

lizzy hat gesagt…

So ein Stundenlauf würde mich auch reizen - aber hier in der Gegend habe ich sowas noch nie gesehen bzw. davon gehört oder gelesen. Bei dir finde ich auch interessant, dass du in 10 Jahren fast immer fast genausoviel zusammengelaufen hast. Bleibst halt jung :)

Nachtläufe wären eher nicht mein Ding - wenn ich als bekennende Frühschläferin meinen Nachtschlaf nicht bekomme, sehe ich gleich noch viel älter aus als ohnehin und fühle mich auch so. Dir scheint das alles nix anhaben zu können. Verrate doch bei Gelegenheit, wo sich dein Jungbrunnen versteckt ;)

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