17. Januar 2016

Dreikirchenlauf Wechmar - Günthersleben

Im Zuge von Fusionen bekommen Dörfer seltsame Doppelnamen.  Jedenfalls war der Start des netten Laufes in Wechmar-Günthersleben Ortsteil Günthersleben, was neben der A4 bei Gotha liegt. Auf 10 km sollten nacheinander die Kirchen in Schwabhausen, Wechmar-Güntherleben, Ortsteil Wechmar und Wechmar-Günthersleben, Ortsteil Günthersleben auf flacher Strecke angelaufen werden. Zum Glück ist Schwabhausen weiter eine selbständige Gemeinde und kann deshalb seinen schönen Namen singulär behalten. Dafür liegt dort die Kirche auf einen kleinen Hügel.

Eigentlich sprach einiges gegen diesen Lauf. Vier Wochen hatte ich hustend nur gemütliche Zottelläufe gemacht und nach 13 km zotteln am Vortag war ich breit wie nach einem langen Lauf mit Endbeschleunigung. In der Nacht hatte es außerdem ca. 10 cm geschneit, so dass mein Plan einen Zottelwettkampf vorsah. Beim Zottelwarmlaufen mit Anfeuerung des Bambinilaufes, fühlte ich mich jedoch ganz gut, so dass der Plan in "Zügiges Laufen deutlich unterhalb des Anschlages" geändert wurde. 

Was mal ein großer Läufer werden will

Ich stellte mich nach hinten, damit ich gar nicht auf dumme Gedanken komme. Seltsamerweise überholte ich bald Jens, der etwas von Skifahren und Biertrinken erzählte. Da es inzwischen schneite, war die gut geräumte Strecke auf Rad- und Fußwegen eher griffig als glatt. Ich lief einen Schnitt von ca. 5 min/km und bei Rückenwind etwas schneller. Nur die Abholung der Kirchenstempel trieb die jeweiligen Kilometerzeiten nach oben.

Die letzten Kilometer sammelte ich noch einige Läufer ein und im Ziel war ich nach 46:30 Minuten. Die Zeit klingt für mich ziemlich gut, aber es waren laut Garmin nur 9,3 Kilometer. Platz 3 in den neuen Alterklasse und Platz 63 von 104 Männer ist bei diesen Umständen dennoch ganz ok. Allerhand Lauffreunde gesehen zu haben, trug außerdem zum erfolgreichen Jahresstart bei.

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