4. September 2014

Eine Stunde im Kreis

Jede Laufveranstaltung hat ja ihren eigenen Reiz. Eine abwechslungsreiche Strecke ist es beim Stundenlauf im Stadion nicht direkt. Auch der Fun hält sich in überschaubaren Grenzen. Hier geht es um klassische Leichtathletik, um knallharte Leistung und nichts anderes.

Nun steht der Leistungsaspekt eher nicht im Vordergrund meines Läuferlebens. Da das übliche Rumtrotten auf langen Runden über bergige Strecken aber lahm macht, mußte etwas geschehen.
Beim Stundenlauf in Ichtershausen gibt es für 3 Euro Startgebühr eine elektronische Zeitmessung und eine kostenlose Bratwurst, was auch ein guter Grund für den Start ist.
Vorher standen aber Rechenaufgaben. Bei früheren Stundenläufen bin ich auf etwa 13,5 km gekommen. Wie schnell muß ich dann einen Kilometer und eine Stadionrunde laufen?

Auf den ersten Runden mit den 16 weiteren Läufern war ich deutlich schneller als die errechneten 4:30 min/km. Aber langsam wird man von allein, vor allem, wenn man nicht ständig aufpasst. Also rennt man seine Runden schaut auf die Uhr und wartet, dass die Zeit vergeht.


Irgendwann kommt dann ein Schuss und es ist Schluss. Nach Vermessung der Restkilometer darf man duschen und bekommt die Bratwurst. Da die Wertung in Altersklassen erfolgt, kann fast jeder mal auf das Treppchen. Mit 13.227 Metern bin ich Zweiter in meiner Alterklasse, bei der es immerhin vier Starter gab.
In den Jahren 2008 und 2009 war ich 100 bzw. 250 m weiter gekommen. Jetzt kann ich grübeln, ob der leichte Rückgang dem Alter oder mangelndem Tempotraining geschuldet ist.

Kommentare:

Markus hat gesagt…

Tolle Idee so n Lauf. Und die Leistung ja auch mehr als beachtlich!

Christiane hat gesagt…

Klasse Leistung!
Wobei ich unter Androhung einer Bratwurst vermutlich noch viel weiter (weg) gelaufen wäre (*würg*), aber so sind die Geschmäcker zum Glück ja verschieden. ;)
Danke übrigens für die Aufnahme in die Blogroll!