24. Oktober 2007

Schlaubetalmarathon


Drei Wochen nach dem Berlin-Marathon sollte es eher ein Treffen mit Freunden in Eisenhüttenstadt werden als ein richtiger Wettkampf. Da mich nach dem Berlin-Marathon eine Erkältung niedergestreckt hatte, war ich auch nur zwei mal locker gelaufen.

















Bei der Nudelparty begann Steffis Rache. In Marienwerder im Frühjahr lief ich nach 31 km gemeinsamen Laufes planmäßig ins Ziel, so dass sie die letzte Runde allein im nun einsetzenden kalten Regen laufen musste.
Auf meine Vorschlag mit 6:00 min/km loszulaufen, folgte eine Bemerkung, die mich animierte auf die Zeitvorgabe von 5:30 min/km einzugehen und darauf zu warten, wann der Einbruch kommt.

Der Lauf war wunderschön und in leichtem Auf und Ab führte der Weg ins Schlaubetal. Kitschig buntes Laub schmückte die Bäume an den Seeufern. Nie hätte ich gedacht, dass es um Eisenhüttenstadt so schön sein kann. Ab der Halbmarathonmarke wartete ich auf den Einbruch, den ich in Berlin an dieser Stelle schon bemerkte.

Doch die Lauffreude hielt an und wurde auch nicht durch die fiese Pflasterstraße gebremst. Den Mann mit dem Hammer am km 30 lachten wir noch aus und den Gelchip nahm ich am km 31 eher vorsorglich. Ab km 36 fiel das Laufen doch schwerer, die Zwischenzeiten ließen aber die inzwischen erhoffte sub 4 sicher erscheinen. Als es bei km 39 wieder in die Stadt hinein ging, konnte ich es nicht mehr rollen lassen und trabte locker weiter. Das Km 41 Schild kurz vor dem Stadion irritierte - gibt es noch eine fiese Schleife kurz vor dem Ziel? Es gab keine Schleife, denn der erste km war durch eine Streckenänderung länger als geplant. Der Sofortausdruck brachte dann die freudige Überraschung 3:51:51. Damit wurde die persönliche Bestzeit quasi aus Versehen um eine Minute verbessert. Gefeiert wurde dies wie den wunderbar organisierten Marathon bei einer tollen Läuferparty am Abend.


Mehr Fakten zum Lauf sind hier nachzulesen.

1 Kommentar:

Scarlett O'Hasi hat gesagt…

Hallo Jörg, da gbt es ja wirklich einige Parallelen zu mir. Erst Berlin, irgendwie ein kleines bisschen enttäuschend, ohne dass berlin selber etwas dafür könnte, und dann so ein schöner, eher familiärer Marathon mit einer tollen Zeit.
Die Zeit ist Wahnsinn.
Glückwunsch!!