6. März 2017

Heidelauf in Halle

Es gibt ja verschiedene Gründe an Laufwettbewerben teilzunehmen. Diesmal war es eine alte Folge von Polizeiruf 110, die in irgendeinem Dritten wiederholt wurde. Sie spielte zum Teil in der Heide, den Stadtwald von Halle. Dort war ich in meiner Studienzeit die ersten Male freiwillig laufen.  Das Internet spukte aus, dass es in der Heide nicht nur einen - natürlich - Heidelauf, sondern eine ganze Heidelaufserie mit monatlichen Läufen über 5, 10 und 15 Kilometern gab. Also mußte nur noch ein Familienbesuch bei Halle zum Termin organisiert werden und schon konnte es losgehen.


Die Veranstaltung startet am Heidesee, und war mit 660 Teilnehmern erstaunlich groß. Routiniert und unspektakulär erwies sich die Organisation dieser 226. Auflage des Laufes. Gelaufen wurde auf einer 5 Kilometerrunde am See entlang und durch den Wald, der noch kein Grün zeigte.

 

Sich in der Mitte einzureihen, war nicht so geschickt, denn nach 200 Metern schob sich das Feld auf einen 2 Meter breiten Fußweg. Nach einem Kilometer, als der Weg breiter wurde, konnte man überholen, nach einem weitern Kilometer halbwegs frei laufen. Ohne die vergessene Uhr war es ein reiner Lauf nach Gefühl. Das Handy in der Tasche half nicht. Konzept war, etwa einen Schnitt von 5 min/km zu laufen.


Nach 0:25:07 min, lief ich das erste mal durch das Ziel, wie die große Uhr dort verriet. Die nächste Runde war nach dem Ausscheiden der 380 Läufer über 5-Kilometer-Läufer deutlich leerer und nach 0:49:51 min absolviert. Im Ziel war ich dann bei 1:14:20 Stunden und auf Platz 42 von 81 Läufern. Für 180 Höhenmeter und Anfang März war die Zeit ganz ok. Beeindruckt hatte mich das Konzept der Serie, das scheinbar auch für viele Gelegenheitsläufer attraktiv war.

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