24. September 2006

Berlin-Marathon 2006

Ich war recht aufgeregt, denn es war mein erster Stadtlauf ganz ohne Berge und nur auf Asphalt. Der Lauf war ein tolles Erlebnis von der Stimmung und den markanten Punkten an der Strecke von denen ich viele nicht kannte (Man sollte einen Berlin-Reiseführer mitnehmen). Allerdings merkte ich auch, dass die ebene Strecke dazu führt, nur nach der Uhr zu laufen, Berge sind da entspannter.



Ich wollte die 4 h knacken und im Gegensatz zum Rennsteig es gleichmäßig angehen. Bei km 4 traf ich auf einen Landsmann mit identischen Plan, also liefen wir zusammen einen Schnitt von 5:45, nur die Verpflegungsstellen von denen wir jede bei dem Wetter mitnahmen, holten wir nicht auf - also alle 3 km 15 '' Verlust. Bei Halbmarathon waren wir bei 2:03. Ich wollte ab km 28 noch etwas zulegen. Bei km 25 löste ich mich vom Landsmann.

 Allerdings merkte ich bei der leichten Beschleunigung, dass mein Puls mächtig hochschoß. Die Berieslung von der ich jede mitnahm, brachte nur kurze Entspannung so behielt ich mein Tempo bei. Bei km 30 war mir klar, dass ich die letzen 12 km nicht ohne Schaden in 65 min laufen kann. Also versuchte ich lächelnd ins Ziel zu kommen - was mir nach 4:12 h einigermaßen gelang. Der Zieleinlauf Unter den Linden durch das Brandenburger und an der Tribüne mit den jubelnden Massen vorbei war berauschend.
 
Als Provinzblüte war ich auch beeindruckt von der Orga. Auch wenn die 4 h nicht geknackt wurden hat es einfach Spaß gemacht.

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