2. Oktober 2017

Im Herbst über den Rennsteig

Die Ausrichter des Rennsteiglaufes sind nicht überall beliebt. Kleinere Ausrichter beklagen sich, dass der Rennsteig-Herbstlauf ihnen die Teilnehmer wegfischt. Irgendwie ist es auch wahr. Bei den über 700  Teilnehmern sah man zwar auch viele, die von weiter her kamen. Doch natürlich waren auch viele aus der Nähe.

Rennsteigwarte am kurzen 19. Kilometer
Eine professionelle Organisation, der Mythos Rennsteiglauf und eine nicht überzogene Startgebühr machen den Herbstlauf von Neuhaus nach Masserberg attraktiv und es den kleineren Läufen im Umfeld schwer. Dabei wollte ich eigentlich beim Kienberglauf in Oehrenstock starten, doch fehlerhafte Terminankündigungen dort ließen mich doch auf dem Rennsteig die 20 Kilometer laufen. Am Kienberg waren dann auch nur 40 Starter auf beiden Strecken.

Eine Woche vor dem Lübeck-Marathon war ein kontrollierter Lauf geplant und 1:50 Stunde das Ziel. Konstanze hatte ich mir als Laufpartnerin am Start ausgewählt, kam sie doch beim Supermarathon kurz vor mir in das Ziel. Recht weit hinten gestartet, folgte sie mir nach 3 Kilometern jedoch nicht mehr beim Überholschlängeln und ich lief allein weiter.



Die Strecke mit den vielen Wurzeln kam mir deutlich trailiger vor als beim Marathon, dort läuft man aber auch einen längeren Abschnitt auf der Straße. Nach 57 Minuten war ich bei 10 Kilometern und sah mein Zeitziel dahin schwinden. Da die zweite Hälfte aber weniger bergig und Kilometer 19 nur 500 Meter lang lief ich nach 1:49:53 Stunden in das Ziel. Punktlandung heißt es wohl. Vor zwei Jahren war ich voll gelaufen 10 Minuten schneller.

1 Kommentar:

Lauf Markus hat gesagt…

Als Vorbereitung nahezu optimal, für kleiener Läufe sicherlich n Problem in der Region!