28.4.13

Im Schlamm durch den Harz

So schlimm war es gar nicht. Elke hatte in der Vorhersage etwas von 15 Liter Regen pro Quadratmeter gehört. So viel war es nicht, wenn es auch die erste Hälfte der Harzquerung über 51 km von Nordhausen nach Wernigerode eigentlich permanent regnete - leicht oder auch etwas mehr, aber nicht ganz ganz viel.


Am Vortag habe ich noch mit Peter in eime Straßencafé des Startortes einen Erdbeereisbecher in der Sonne gegessen. Als wir dann beim Italiener einrückten, fing der Regen an. Am Start regnete es auch und Lars, der mich einst beim Thüringenultra begleitete, hatte ich fast nicht erkannt.


Der Regen durchweichte die schmalen Pfade der Harzquerung schön gleichmäßig und bedeckte sie mit einer Matschschicht.


Manchmal war auch kein Matsch da, z.B. wenn Pfützen den Weg bedeckten oder Bäche ihn querten. Über die Bäche führten kleine Brücken, die manchmal gerade waren oder alle Balken hatten und manchmal auch nicht. Manchmal waren da auch keine Brücken, dann musste man über den Bach springen. Oder man musste mit einem Fuß hineintreten, weil auf der anderen Seite keine Landefläche war.



Auf den Gleisen der Harzquerbahn war auch kein Matsch, aber da durfte man nur 100 m entlang laufen. Kaum Matsch war auch an meinem Lieblingsstück, dem Hangweg vom Sophienhof hinab ins Tal. Aber diese Strecke war irgendwie kürzer als sonst, obwohl sie unverändert war.

Nach 5:47:08 h war ich im Ziel - eine Viertelstunde später als gedacht, wegen dem Matsch. Auf jeden Fall war es anstrengend und auch nicht so schön wie sonst, denn statt die Landschaft anzuschauen, starrte man nur in den Matsch. Aber die Schuhe konnte man sich gleich abspülen vom Matsch.


Die Harzquerung hat so ein Wetter einfach nicht verdient. Das nächste Mal will ich wieder Sonne!


15.4.13

Es geht noch - Ultra am Bilstein

Ich wollte unbestechlich sein!
Als Dank für einen Bericht auf Marathon4you haben mir die Veranstalter des Bilstein-Marathons einen Freiplatz zukommen lassen. Um meine Unbestechlichkeit zu beweisen, wollte ich nun für Laufszene-Thüringen einen knallharten Verriß schreiben. Doch leider fand ich nun auch gar nichts, was man hätte anprangern können. OK, es hätte noch etwas frühlingshafter grün sein können, aber so richtig konnten die Veranstalter wohl nichts dafür.



Dabei war ich gespannt, wie es mir gehen wird, bin ich doch etwa 150 km weniger gelaufen als im vergangen Jahr zum gleichen Zeitpunkt und zwei lange Läufe über 28 km sind ja auch nicht so viel.

km 10: Es ist eine schöne Runde mit kleinen Schikanen


km 15: Mit netten Laufpartner geht es auf Forststraßen mäßig steil bergan.


km 20: Der Bergkamm ist erreicht - alles ok.


km 25: Trailige Abschnitte - es macht Spaß.


km 30: Ich laufe einige Kilometer mit Uwe - fühle mich gut.
km 38: Der Bilstein ist erreicht - ich laufe immer noch locker.


km 46: Die letzten 8 km bergab bin ich fast geflogen.


km 50: Ich laufe auch noch die Anstiege, alle in meiner Nähe gehen.
km 54: Der Sprecher im Ziel meint, ich sähe noch richtig gut aus - ich fühle mich auch so!

Das Versagen kommt erst am Kuchenbuffet. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich möchte.
Ich muß da wieder mal hin!
Der Bericht für Marathon4you hat diesmal Joe geschrieben.

7.4.13

Der Frühling kommt!

Die Bilder zeigen es zwar noch nicht, sind aber auch etwas irreführend. Einen Kilometer weiter und keine 100 Höhenmeter tiefer im Geratal ist der Schnee nur noch an schattigen Stellen zu finden. Ach ja - wir haben Anfang April.



Bei Sonnenschein und 6° waren es dann wenigstens 28 km.

Auf dem Rennsteig bei Oberhof sah es heute so aus. Aber ich will nicht mehr Ski fahren. Dennoch Danke an Steffen für das traumhafte Bild.