23.4.11

Alter hat auch Vorzüge

Der Osterlauf in Ilmenau ist jedes Jahr eine nette Veranstaltung. Man trifft viele Lauffreunde und läuft dann ein oder zwei Runden um die Talsperre in Heyda. Für hiesige Verhältnisse ist die Strecke relativ flach mit 130 Höhenmetern je Runde. Zwei Runden sind laut Garmin 17,8 km, laut Veranstalter 18,5 km. Da ich öfter hier gelaufen bin, orientierte ich mich doch an Bestzeiten. Die lag bei 1:24, dachte ich so.  Das Einlaufen wurde auf 4 km ausgedehnt und dabei ein paar Bilder geschossen.



Die Taktik für den Lauf war simpel, ich laufe schnell los und schau, was passiert. Beim Lauf fragte ich mich gelegentlich, warum ich mir die Hertzerei auf einer eher kurzen Strecke überhaupt antue. Blicke auf meine Uhr in der zweiten Runde verrieten, dass ich nun ca. 10 -15 Sekunden pro Kilometer langsamer war. Damit floß auch die erhoffte sub 1:24 dahin. Im Ziel war es eine 1:24:35. Freudige Überraschung war, dass dies immerhin Platz 2 in der neuen AK bedeutet. Da freut man sich doch, denn in der AK 45 wäre es nur Platz 9 gewesen. Daheim kam noch die Erkenntnis, dass ich meine Bestzeit doch verbessert habe - die stand nämlich bei 1:27:43. Da vergißt man doch gleich die Quälerei.

19.4.11

50 km zum 50.

Vor längerer Zeit kam ich auf die Idee meinen Geburtstag auch mit einem Lauf zu begehen. Die Party für Nichtläufer gab es schon. Langsam rückt nun der Lauftermin näher. Rund 20 Läufer wollen kommen, deutlich über der Peinlichkeitsschwelle, die ich befürchtete. Inzwischen steht auch die Strecke und die Spannung steigt, ob alles gut geht.

Ich wünsche allen eine gute Anreise.

5.4.11

Mein Einbruch beim Bilstein-Marathon

Einmal musste es ja passieren. Der Bilstein-Marathon in Nordhessen ist ein wunderschöner bergiger Marathon mit 1100 Höhenmetern, der gut in meine Rennsteigvorbereitung passte. Wir liefen zu dritt, bis Jens von seinem Hund schneller fortgezogen wurde. Nach 4:30 kamen wir gemütlich ins Ziel.
Dann passierte es! Wir hatten uns schon vor dem Lauf einen Kuchenteller vom riesigen Büfett reserviert, um Enttäuschungen zu vermeiden. Das wäre gar nicht notwendig gewesen, denn während des Laufes waren scheinbar immer noch weitere Kuchen gebracht worden. Doch da kam mein Einbruch! Nach zwei Stück Kuchen konnte ich einfach nicht mehr, und dabei sah das alles noch so lecker aus. Verzweiflung machte sich breit - aber es ging einfach nichts mehr. Ich glaube, ich muß da unbedingt wieder hin.


Falls sich jemand noch etwas mehr für den Lauf interessieren sollte, kann er meinen Bericht bei Marathon4you lesen. Aber so schön der Marathon war, der Kuchen war das Beste!