Der Laufladen in Erfurt und die Feuerwehr in Fröttstädt hetzten nun schon zum dritten mal allerlei verrückte Läufer auf den Inselsberg. Weil sich Ornithologen im Startgelände breitgemacht hatten, ging es an der Feuerwehr los.
Der Lauf ist irgendwie gemein – erst zottelt man auf schönen Radwegen, den Inselsberg im Blick. Nach 7 km an der ersten Verpflegungsstelle hat man kaum Höhe gewonnen. Dann geht es steil Hügel hoch und immer wieder runter. An der zweiten Verpflegungsstelle bei km 13 ist man immer noch nicht viel höher. Dafür war man fast die ganze Zeit in gleißender Sonne ohne einen Windhauch gelaufen. Also den Kopf am Kneippbecken nassgemacht und schon geht es steil in den Wald, schließlich muss man auf den verbleibenden 7 km etwa 500 HM gewinnen. Wenn die Wanderschilder noch 2,5 km anzeigen hat man aber noch 5 km zu laufen, da die Naturschützer nicht erlauben, den Skihang hochzukrabbeln. Dafür hat man jetzt schöne Ausblicke und es müssen ja 21 km werden.

Da ist ja auch das Ziel – es gibt keine Zeitnahme aber eine Teilnehmerurkunde.
Ich habe für mich selbst eine 2:08 gestoppt – war ja auch ein Spaßlauf mit irgendwas um die 850 Höhenmeter.
Orgachef Gunter bekam auch ohne Lauf etwas zu essen und zu trinken - hat er es sich ja auch verdient für die schöne Veranstaltung. Und ich bekam auch ein Bier.



