18.8.08

Inselsberg Halbmarathon

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Der Laufladen in Erfurt und die Feuerwehr in Fröttstädt hetzten nun schon zum dritten mal allerlei verrückte Läufer auf den Inselsberg. Weil sich Ornithologen im Startgelände breitgemacht hatten, ging es an der Feuerwehr los.











Der Lauf ist irgendwie gemein – erst zottelt man auf schönen Radwegen, den Inselsberg im Blick. Nach 7 km an der ersten Verpflegungsstelle hat man kaum Höhe gewonnen. Dann geht es steil Hügel hoch und immer wieder runter. An der zweiten Verpflegungsstelle bei km 13 ist man immer noch nicht viel höher. Dafür war man fast die ganze Zeit in gleißender Sonne ohne einen Windhauch gelaufen. Also den Kopf am Kneippbecken nassgemacht und schon geht es steil in den Wald, schließlich muss man auf den verbleibenden 7 km etwa 500 HM gewinnen. Wenn die Wanderschilder noch 2,5 km anzeigen hat man aber noch 5 km zu laufen, da die Naturschützer nicht erlauben, den Skihang hochzukrabbeln. Dafür hat man jetzt schöne Ausblicke und es müssen ja 21 km werden.

Da ist ja auch das Ziel – es gibt keine Zeitnahme aber eine Teilnehmerurkunde.
Ich habe für mich selbst eine 2:08 gestoppt – war ja auch ein Spaßlauf mit irgendwas um die 850 Höhenmeter.

Orgachef Gunter bekam auch ohne Lauf etwas zu essen und zu trinken - hat er es sich ja auch verdient für die schöne Veranstaltung. Und ich bekam auch ein Bier.



10.8.08

"Rund um die Sportlerklause" in Frauenwald

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Frauenwald ist in Läuferkreise dadurch bekannt, dass dort die letzte Verpflegungsstelle beim Marathon des Rennsteiglaufes ist - jene bei der es das Bier gibt. Aber auch sonst wird in Frauenwald gelaufen, so Anfang August "Rund um die Sportlerklause". Was nach einem gemütlichem Kirmeslauf klingt, sind in Wahrheit bergige 10,5 oder 21 km Lauf. Wichtig ist in Thüringen außerdem, dass der Bratwurstrost rechtzeitig vor Laufbeginn angeworfen wird, damit der Sieger nicht warten muß.

Den Lauf selbst hatte ich als Tempotraining vorgesehen, bei dem ich nebenbei einige Punkte im Sparkassencup einsammeln wollte. Nach einem Monat Regeneration und 50 km - Läufen im Frühjahr war ich unsicher, was ging.
Aber irgendwie ist so ein 10,5 km Lauf ja auch einfach. Ich lief also möglichst schnell los, zumal es die erste Hälfte fast nur bergab ging. Die Strecke war schön, gut markiert und die Hungerquelle wirkte bei km 3 noch nicht demotivierend. Schilder wiesen außerdem auf einen besonders schönen Kuhfladen oder die Freiwilligkeit der Quälerei hin.



In der zweiten Hälfte versuchte ich die Berge gut hoch zu kommen und sammelte einige der Läufer wieder ein, die mich vorher überholten. Unter dem Skilift mit ca. 20 % Anstieg war eine Geheinlage notwendig.
Auf den letzten drei hügligen Kilometern wirkte das fehlende Tempotraining. Obwohl ich noch Luft und Kraft hatte, bewegten sich die Beine einfach nicht schneller. Mit 50:05 min hatte ich dennoch meine Zielzeit fast auf den Punkt erreicht und landete wie üblich im Mittelfeld.

Das kaum ein Mann über 55 min brauchte, zeigt, dass das Streckenprofil abschreckend auf Nur-mal-so-Läufer gewirkt haben dürfte. Dabei wäre auch der Kuchen ein guter Grund für den Lauf.

4.8.08

Kap Arkona

Im Urlaub laufe ich zwar nicht regelmäßig, nutze aber sich bietende Gelegenheiten Wenn ich das Ladegerät für den Fotoapparat dabei gehabt hätte, gäbe es auch noch ein paar Bilder von der spektakulären Laufstrecke an der Steilküste entlang nach Kap Arkona. So kann ich nur den Kartenausschnitt zeigen.