Thüringer Wandermarathon in Gräfinau-Angstedt
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Ein Kollege organisiert jedes Jahr zu Pfingsten ein Wandertreffen. Das ist schon eine eigene Welt. Es gibt verschiedene Strecken, Kontrollstellen, Vereine und Heftchen, in denen man sich seine Wanderung für die Ewigkeit bestätigen lassen kann. Im Gegensatz zu Lauf- und Walkingveranstaltungen gibt es jedoch keine feste Startzeit sondern eine Zeitfenster für den Start.
Am Sonnabend waren wir mit Freunden bei der 10 km Abendwanderung und anschließender Stimmungsmusik mit den Ansbachtalern - es ist schon eine eigene Welt, in der wir es dann nicht so ewig aushielten.
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Ein Kollege organisiert jedes Jahr zu Pfingsten ein Wandertreffen. Das ist schon eine eigene Welt. Es gibt verschiedene Strecken, Kontrollstellen, Vereine und Heftchen, in denen man sich seine Wanderung für die Ewigkeit bestätigen lassen kann. Im Gegensatz zu Lauf- und Walkingveranstaltungen gibt es jedoch keine feste Startzeit sondern eine Zeitfenster für den Start.
Am Sonnabend waren wir mit Freunden bei der 10 km Abendwanderung und anschließender Stimmungsmusik mit den Ansbachtalern - es ist schon eine eigene Welt, in der wir es dann nicht so ewig aushielten.
Die am Sonntag angebotene Marathonstrecke brachte mich jedoch auf eine Idee. Statt einen langen Lauf allein zu machen, könnte man ja einfach die Infrastruktur nutzen.... Gedacht, getan. Ich schaffte es, mich gegen 6 Uhr am Sonntagmorgen aus dem Bett zu quälen, denn das Starfenster war 6 und 8 Uhr.
Im Preis war eine kleine Kontrollkarte, auf der ich mir an den Verpflegungstellen alle fünf Kilometer einen Stempel abholte und die mich berechtigte, kostenlosen süßen Tee und gelegentliche Apfelstücken zu erhalten. Gegen kleines Geld hätte man zudem Schmalzbrote, Würstchen, Bier, Cola und andere Köstlichkeiten erwerben können. Außerdem gab es meist ein nettes Gespräch mit den Kontrollverpflegern. (Mein Forerunner zeigt 23 min Pausen.) Was will man mehr.
Die Strecke führte durch das Tal des Flüßchens Ilm, das meinem Kreis dem Namen gab und wo es einst einige Salinen gab, oder parallel über die Höhenzüge.
Etwas lästig war die Ortsdurchquerung der Kleinstadt Stadtilm, aber Sonntag früh um 9 Uhr ist man auch da recht allein. Zwischendurch ging ich ab und an ein Stück mit Wanderern, die mir, wie auch bei Läufern üblich, von vergangenen und künftigen Heldentaten erzählten.
Ich verzichtete drauf, in der wirklich sehenswerten, historischen Brauerei in Singen ein Bier zu trinken, wollte ich doch zum Mittagessen wieder daheim sein. Schon nach 40 km und 4:35 war ich wieder am Ziel und konnte nun die Auszeichnungen in Empfang nehmen.
Umfrage:
Darf man nun eigentlich solch einen etwas zu kurz geratenen, meist gelaufenen Wandermarathon in die offizielle private Marathonzählung aufnehmen?
Die geneigten Leser dürfen darüber in den Kommentaren abstimmen (Eine 0190er Nummer, um reich zu werden, wollte ich noch nicht schalten.) Unter allen Teilnehmern der Umfrage wird ausgelost, wen ich bei Gelegenheit ein Bier bezahle. Ist das kein Anreiz?







